WAS
IST WHOLE PERSON PROCESS FACILITATION?
von
Birgitt
Williams
Wenn man eine Gruppe moderiert, muss man auf eine Reihe von Dingen achten.
Whole Person Process Facilitation (WPPF) geht jedoch über herkömmliche
Moderation hinaus. Denn WPPF bezieht die unsichtbare Welt intuitiven
Wissens und das kollektive Bewußtsein der Gruppe als wertvolle
Ressourcen mit ein. WPPF funktioniert gut mit Gruppen, die 6 bis 150
Personen groß sind, und in Meetings, die zwischen 3 Stunden und
mehreren Tagen dauern.
Es gibt Werkzeuge und theoretische Grundlagen für jedes seiner
Bestandteile, beispielsweise Energiearbeit und Arbeit mit der Intuition.
Ich habe diejenigen Werkzeuge ausgewählt, die nach meiner Erfahrung
das Lernen von Erwachsenen fördern und die - wie mir viele bestätigen
- eine fast "magische" Wirkung haben. Ich biete mit WPPF nicht
den einen und einzigen Weg an. Sein Nutzen besteht darin, dass es funktioniert,
Erfolge vorweisen kann und in viele Situationen transferierbar sowie
duplizierbar und einfach ist.
Besprechungen egal welcher Art sind nur dann nützlich, wenn die
Beteiligten darin etwas lernen. Ich verspreche, dass durch diese Art
des Moderierens das Lernen gefördert wird, dass brachliegende Potentiale
genutzt werden und dass man am Ende weniger Zeit braucht und die Zeit
effektiver nutzt. Die Gruppe erreicht in der Regel Ergebnisse, die ihre
Erwartungen übersteigen.
Wenn man WPPF nutzt, wird folgenden Aspekten besondere Aufmerksamkeit
geschenkt:
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Ein
annehmendes, wertschätzendes (statt defensives) Klima erzeugen.
Sich der Folgen des eigenen Verhaltens als Moderator bewußt
sein. Auf scheinbare Kleinigkeiten wie Stellung der Stühle,
Rolle des Essens und andere Elemente der Ausstattung achten.
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Beginn:
Der Unterschied zwischen Eisbrechern und Authentizität.
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Einstiegs-
und Überbrückungsübungen, die den ganzen Menschen
in den Raum bringen
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Hoffnungen
und Befürchtungen als einen Weg, Ziele zu identifizieren.
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Richtige
Platzierung der Zielsetzung für das Meeting.
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Auf
Lernstile mit dem "Learning Style Inventory" eingehen.
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Beide
Hirnhälften verbinden und nutzen
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Intuition
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Die
Ebenen, auf denen man als Moderator arbeitet, wechseln: vor der
Gruppe, mit der Gruppe, außerhalb der Gruppe
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Die
Energie der Gruppe durch den richtigen Wechsel von Einzel-, Duo-,
Trio-, Quartett- und plenarer Arbeit maximieren. Wie und wann man
diese Elemente nutzt, um das Energieniveau hoch zu halten.
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Timing
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Auf
die Energie des Moderators achten.
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Auch
mit Informationen arbeiten, die über den Intellekt und die
fünf Sinne hinausgehen.
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Die
Schlußbewertung so gestalten, dass sie nützlich ist und
weiteres Lernen ermöglicht. An die Hoffnungen und Befürchtungen
anknüpfen.

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